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Ghettodesign

Am Südrand

Angehende Schriftstellerinnen und DesignerInnen aus Wien, Berlin und Basel arbeiten an der Herstellung übergeordneter urbanistischer Bedeutungen für jenes Areal, in dem das Schaumbad angesiedelt ist.
Auf dem Programm stehen Analyse und Mystifikation, Geschichte und Geschichten, die Entdeckung und Erfindung eines Spiritus Loci. Das Ergebnis sind multimediale Inszenierungen.

Beteiligt sind Studierende der Universität für angewandte Kunst / Institut für Sprachkunst, Wien, der Universität der Künste / GWK, Berlin, des Hyperwerk, Basel sowie als Lehrende Orhan Kipcak (Wien, Graz), Thomas Düllo, Karl Flender, Stephan Porombka (Berlin), Andrea Iten, Max Spielmann (Basel).

PROJEKTE

Bilder von Einheimischen

Konstantin Daniel Haensch, Universität der Künste BerlinBenedikt Achermann, HyperWerk Basel

Für uns heißt “Bilder von Einheimischen” machen, dass die
Einheimischen bitte selbst die Bilder zu machen haben. Wir übertragen ihnen alle Verantwortung, wie das Bild auszusehen habe. Im Anschluss ergaben sich kurze Gespräche über zufällige und höchst unterschiedliche Themen.

Performance: Lesung mit Bildern mit Mitwirkung des Publikums. 

bold.

Salomon Hörler, Universität der Künste Berlin
Alexander Katzmann, Universität der Künste Berlin

Mit Kombinationen aus Fotos und Kurz-Prosa setzt sich das Projekt bold. mit dem Grazer Stadtteil Gries auseinander, und thematisiert seine Kontroversen und Gegensätze. Dabei wird durch Unterhaltung, Verwirrung und Provokation ein Spielraum geschaffen in dem das Quartier neu gesehen und neu gelesen werden kann.

Triestopolis

Viktoria Renner, Universität der Künste Berlin
Laura / Martin, HyperWerk Basel

Mit Triestopolis kreieren wir eine übersteigerte Erwartungswelt eines exotischen Urlaubsortes, einen Traum, ein konsumierbares Abenteuer ohne die Schattenseiten des „Grazer Ghettos“. Eine Gedankenwelt voller Urlaubsfotos, ein Desiderat mit immer wiederkehrenden Motiven der immer
gleichen Reiseführer. Das Triesterviertel als Urlaubsort, voller
Touristen, voller Scheinrealitäten.
Begeben Sie sich auf Reisen, geben Sie der Peripherie einen neuen Namen, einen neuen Kontext für wiederum bereits Gesehenes. Setzen Sie ihre Sonnenbrillen auf und holen Sie Ihre Urlaubserinnerungen hervor. Willkommen in Triestopolis - einer authentischen Peripheriefiktion.
Performance, Installation auf Ipad


Kaleidoskop

Helene von Schwichow - Universität der Künste Berlin
Katrin Fritsch - Universität der Künste Berlin
Alexander Stolle - Universität der Künste Berlin

Hinaus gehen, ein Gebiet erkunden, den Stadtteil Gries in Graz lesen und versuchen zu deuten. Informationen verarbeiten und Texte schreiben, die wie ein Kaleidoskop Beobachtungen neu zusammen setzen und zurückspiegeln.


Entlang dem Weg

Kartographische Ansicht ethnologischer Wahrnehmungen.
Lea Leuenberger - HyperWerk Basel
Daniela Vieli - HyperWerk Basel

Geräusche, Bilder, Stimmungen, Töne, Begegnungen, Lärm. Wir nehmen auf, wo wir uns befinden. Die Geräusche spielen die Stimmung, die Bilder zeigen unseren Blick und die Karte unseren Weg.
Der Versuch einer Dokumentation über ein unbekanntes Gebiet, aus der Sicht zweier Fremder.
Performance, Video

Marilyn Monroe

Andrea Iten - HyperWerk Basel
Max Spielmann - HyperWerk Basel

Wie kommt Aphrodite, die Schaumgeborene in die Triestersiedlung nach Graz? Und weshalb zieht Coca Cola dort weg? Von Fakten, Zahlen und Wundern handelt eine Intervention von Andrea Iten und Max Spielmann mit
Performance, Video


Graz liegt am Meer

Franz Ruf

Graz liegt am Meer. Willkommen an der Wand, am Strand, unter Wasser, wo das neueste und tiefste Ghetto von Graz liegt. Die Kabel, die den Häuserwänden stecken und stranden, sind die Enden eines neuen und immer weiter wachsenden Netzes....

Textauszug:
United Stasi of America Blues IVtrompetenfische tröten
weil die tintenfische nicht mehr vegan sind
entweder wegen dem koranunterricht
oder der hauswirtschaft
in sachen netze häkeln...
wie gut dass morgen sport ist
mit hieroglyphen mit harpunen
mit dollar-handouts

Performance

Überwucherte Beschreibung
Kadisha Belfiore

Haikus zu den Triester Fotobänden von Osterider/Behr. Gedichte, die nicht zu viel sagen, es bleibt Raum um weiterzuschreiben, zu erzählen.

Triester Beschickung: Fleisch-Knochen-Farben-Lacke

Sandra Hubinger

Inspiriert von den Fotoarbeiten von Osterider/Behr und orientiert an der Herangehensweise der Fotografen, habe ich versucht möglichst sachlich-klar und unaufgeregt den Triester Stadtteil mit Worten abzubilden. Dafür schien mir die knappe und strenge lyrische Form des Haikus geeignet.
Wie auch in den Fotografien von Osterider/Behr kommen die Menschen, die Bewohner des Viertels, nicht direkt zum Vorschein. Sie bleiben aber nicht gänzlich ausgespart, sondern sind immer wieder hinter den Dingen erahnbar…

Textauszug:
(…)
Eine Plakatwand
kaputte Gehsteigkante
wuchert der Efeu
Hüfthoch die Gräser
um den Bauschuttcontainer
Stofffetzen und Glas
Vereinzelt ein Stuhl
an der Triester Straße
zusammengeklappt

 

Biografien

Orhan Kipcak wurde 1957 in Istanbul geboren, betreibt seit 1989 ein Atelier (adm™) in Graz das sich mit Mediendesign befasst. Realisiert Projekte für Museen, Festivals, die Öffentliche Hand und die Industrie (Biennale Venedig, Ars Electronica, ZKM, MAK, Schule für Dichtung Reuters, Voest, Libro, Adidas, etc.), Weiters nationale und EU-geförderte Forschungsprojekte in den Bereichen Design-Forschung, Virtual Exhibition, Virtual Universities. Zeitweilig Mitglied der Programm-Teams von steirischer herbst, Ars Electronica, Forum Stadtpark, Fond, Medienturm (Mitgründung), Schule für Dichtung.
Seit den frühen 90ern Lehre an verschiedenen Universitäten und Hochschulen: TU-Graz, Universität Wien, Hyperwerk Basel, Die Angewandte / Visuelle Medien, Wien. Aktuell: Media & Interaction Design an der FH-Joanneum, Graz, außerdem Mediale und Transmediale Formen am Institut für Sprachkunst, Univ. f. Angewandte Kunst, Wien.
Auswahl an Ausstellungsszenografien:
Medienszenografie „Die Wiener Gruppe“ Biennale Venedig, 1997
Veranstaltungskonzept, Medienszenografie: „hightech/lowtech“, im Forum Stadtpark im steirischen herbst, 2000
Ausstellungskonzept, Medienszenografie „Impulse on the Spot“ über zeitgenössisches Österreichisches Design, Designforum im Museumsquartier Wien, 2008
Letzte Austellungsteilnahme:
„Arsdoom“, ein Artgame als Dauerexponat beim „ZKM-Gameplay“ des Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe, 2013.

Thomas Düllo war erst Lehrer, dann Journalist. Gestartet als Literaturwissenschaftler, konvertiert zum Kulturwissenschaftler. Promotion über Joseph Roth, Habilitation über „Transformation und Kompetenzbildung“. Lehr- und Forschungsstationen Münster (Studiengangsleitung: Angewandte Kulturwissenschaften), Magdeburg (Studiengangsleitung: Cultural Engineering). Seit April 2009 Hochschullehrer an der Universität der Künste Berlin am ITPK und im Studiengang GWK. Im Fokus von Forschung, Lehre und Publikationen: Text, Kontext & Narration; Praxiszugänge und Praxistheorie; Materialität der Kommunikation; das Wissen der Künste und ihre Vermittlung; kulturwissenschaftliche Konsumforschung; Lesarten des städtischen Raums & der Popular Culture; Transformationsforschung.Weitere Funktionen an der UdK: Geschäftsführender Direktor des Studium Generale ‘Diversität im Dialog‘; Prodekan der Fakultät Gestaltung. (Quelle: Website Universität der Künste)

Stephan Porombka war zuerst Germanist, dann Literaturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Neue Medien und Literaturbetrieb, Hypertext-Experte, Slammer, Kulturjournalist und Projektemacher. Heute ist er experimenteller Kulturwissenschaftler und produktiver Gegenwartsbeobachter, der sich ganz besonders für die Formen und Formate des “Nächsten” interessiert.
Nachdem er von 1996 bis 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent an den Berliner Universitäten FU und HU geforscht und gelehrt hat, ist er 2003 als Juniorprofessor an die Universität Hildesheim gegangen. Dort wurde er 2007 zum ordentlichen Universitätsprofessor ernannt und war vier Jahre lang Vizepräsident, zuerst für Lehre, dann für Forschung.
An der Universität Hildesheim hat Stephan Porombka das universitätsweite Qualitätsmanagement aufgebaut und die Studiengänge “Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus” und “Literarisches Schreiben” entwickelt und geleitet.
Im Mittelpunkt steht seither die Aufgabe, die alten, immer noch buchbasierten Konzepte literarischer, essayistischer und journalistischer Produktivität und Kreativität zu transformieren und den Bedingungen der neuen – vor allem: der nächsten! – Schrift- und Schreibkulturen anzupassen.
Das transdisziplinäre, auf die Verbindung von Theorie und Praxis ausgerichtete Konzept des Studiengangs GWK bietet dafür das optimale Umfeld. Hier forscht und lehrt Stephan Porombka seit 2013 als Professor für Texttheorie und Textgestaltung.

Karl Wolfgang Flender studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus (B.A.) und Literarisches Schreiben (M.A.) an der Universität Hildesheim. Er ist Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste sowie Mitglied der Künstlerischen Leitung von PROSANOVA, dem größten deutschsprachigen Festival für junge Literatur. Er ist Redakteur des Journalismusarchivs WAAHR.DE und arbeitete am Projekt LitFlow der Kulturstiftung des Bundes mit. Mitarbeit an zahlreichen literarischen Publikationen sowie diverse journalistische Arbeiten. Mit Prof. Dr. Stephan Porombka baut er an der UdK das Storylab auf. Er promoviert über neue Formen des Erzählens im Internet.

Max Spielmann, geboren 1958 in Basel/Schweiz ist derzeit Professor am Institut HyperWerk der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz.
1977 Maturität Typus C, Basel/Riehen
1977-1983 Studium der Humanmedizin /Universität
Basel, Staatsexamen 1984
ab 1983 Musikproduktionen / Tonstudio, Vertonungen / Sounddesign für Videokunstproduktionen
ab 1987 Beratung/Konzeption/Realisation von Medienproduktionen (Audio, Video, CD-ROM, interaktive Systeme), Schwerpunkte: Medienproduktionen in der wissenschaftlichen Vermittlung und in der Prävention / Aufklärung / Konzeption von Ausstellungen
1998-2003 Aufbau und Geschäftsführung flexient GmbH, Internetapplikationen im Bereich Pharma/Gesundheitswesen
ab 1999 Aufbau des Institutes HyperWerk (Mitglied Leitungsteam), Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz
Lehrtätigkeit
Ab 1999 Institut HyperWerk/FHNW
1999-2002 Gewerbeschule Olten, Berufsmaturität Gestaltung; Kurs: ICT und Medienproduktion
Ab 2008 FH Joanneum Graz, Masterstudiengang Media and Interaction Design, Mediabusiness
Ab 2009 HES-SO Hochschule Wallis, Gastdozent CAS „Tourismus und Heritage“, Medien & Kommunikation
Forschung / Dienstleistungen
Ab 2004 Museologie&Kommunikation Regionalentwicklung Transdisziplinäre Fragestellungen zwischen Bildung, Vermittlung, Wirtschaft und Ökologie
Aktuell Forumsausstellung Stadt- und Regionalentwicklung
Bibliothek der Visionäre Bibliothek für gestalterische Berufe)
Enter Views on Crisis / Krise und Kreativität in Europa
Regionalentwicklung und nachhaltige Tourismus Day & Taxi: Private

Andrea Iten, geboren1959 in Glarus/Schweiz, lebt und arbeitet in Basel und Berlin. Tätigkeit auf den Gebieten der Zeichnung, Videokunst, Installation und Fotografie, sowie neuen Medien. Seit 1999 Gastdozeentin / wissenschaftliche Mitarbeiterin FHNW/HGK/Institut HyperWerk
Künstlerische Ausbildung / Tätigkeit
1984 Abendkurse an der Schule für Gestaltung*, Luzern
1985-1986 Vorkurs an der Schule für Gestaltung*, Luzern
1986-1989 Ausbildung an der Malklasse der Schule für Gestaltung Basel* während zwei Jahren unter der Leitung von Franz Fedier, später Werner von Mutzenbecher und Guido Nussbaum.
1987-1989 Erweiterung der Ausbildung durch Fotografie, Film und Video. Besuch der Klasse für Audiovisuelle Kommunikation unter der Leitung von René Pulfer und Enrique Fontanilles.
Video-Workshop mit Roos Teuws an der Videowoche im Wenkenpark. Kurse an der Musikakademie Basel im elektronischen Studio bei Thomas Kessler.
Geigenunterricht während 22 Jahren, Orchesterpraxis. Tanzunterricht und Körperarbeit seit 1990 bei Jacqueline Moesch Mampuya, Ecole de danse d‘expression africaine.
1989-1991 Assistentin bei Prof. Peter Jenny, Lehrstuhl für bildnerisches Gestalten, Abteilung für Architektur, ETH Zürich.
1997-2001 Mitglied der Fachgruppe bildende Kunst, Kanton Baselland.
Aufbau und Kuratorium für die Sammlung neuer Medien.
1999 Videoworkshop mit Marcel Odenbach und Hans Nieswandt / L’arc, Romainmotiers
2000 Lichtworkshop mit Fred Van der Kooji, Adrian Zschokke, Hansueli Schenkel, Focalseminar Regiehospitanz am Basler Theater bei Tim Staffel (Schloss)
2005-14 Konzeptionsteam Ausstellungscenter UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch
2009-11 Masterstudiengang MA in Transdisziplinarität ZHDK/Zürich
beides heute Fachhochschulen / Hochschulen für Kunst und Gestaltung
Andrea Iten / Max Spielmann
andrea@connected.ch
max.spielmann@fhnw.ch
www.andreaiten.ch

Frank Ruf, geboren 1977 in Eichstätt. Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte. Anschließend in Sydney bei Radio 2SER. 2006/7 Gastdozent für Germanistik an der Delhi University, Tätigkeit am Sprachenzentrum der Universität Erlangen und für die Siemens-Mitarbeiterfortbildung. 2009-2013 an der University of Nottingham, aktuell in Wien an der Universität für angewandte Kunst. Mehrfach Teilnahme am Erlanger Poetenfest. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, Finalist beim Dresdner Lyrikpreis 2010 und beim Preis für politische Lyrik lauter niemand/Berlin 2013. Lesungen 2014 bei Prosanova und Poesiefestival/Berlin.
Mail: frank.ruf@web.de
 

Kadisha Belfiore wurde 1991 in Lustenau geboren. 2011 Abschluss der BAKIP Feldkirch. Studiert Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst, Wien. Arbeitet als Kindergartenpädagogin. Teilnehmerin an verschiedenen Workshops von Literatur Vorarlberg. Veröffentlichungen: Bienenkönige, Kurzhörspiel, ORF-Vorarlberg 2012; Entlaufen, in: Trau keinem über 30, 2012; Früher, in: Angst-Theater am Saumarkt Publikationen, 2013; Goldakzente, in: V#30 Das bin endlich ich, 2014
Mail: kadisha.belfiore@gmx.at

Sandra Hubinger, geboren und aufgewachsen in Oberösterreich. Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Salzburg. Studien- und Arbeitsaufenthalte in Großbritannien und Frankreich.
Veröffentlichung von Lyrik und Kurzgeschichten in Anthologien, Zeitschriften und Zeitungen. Aufführungen von Kurztheaterstücken bei Kurztheaterfestivals in Salzburg und Wien. 3. Preis beim Feldkircher Lyrikpreis 2013. Derzeit Studium der Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien.
Mail: sandra_hubinger@hotmail.com

Beteiligte KünstlerInnen:

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Ghettodesign
Salomon Hörler / Alexander Katzmann - "bold.", Universität der Künste BerlinKadisha Belfiore - "Überwucherte Beschreibung", Universität für angewandte Kunst, Wien / Institut für SprachkunstHelene von Schwichow / Katrin Fritsch / Alexander Stolle - "Kaleidoskop", Universität der Künste BerlinViktoria Renner / Schweizer - "Triestopolis", Universität der Künste Berlin / HyperWerk BaselAndrea Iten / Max Spielmann - "Marilyn Monroe", HyperWerk Basel
Andrea Iten / Max Spielmann - "Marilyn Monroe", HyperWerk Basel