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Art Brunch im Bad #28: Tempel Treff

Kathrin Velik im Gespräch mit Ernst Hermann, Horst Robert Fickel, Barbara Eisenberger u.a.

 

Sonntag 20.8. um 11:00 Uhr:
kopfbahnhof bad gleichenbergs "Tempel Treff“ oder ist Soziale Plastik heute überhaupt noch möglich?
Ein Zwischenstand…

Kathrin Velik im Gespräch mit Ernst Hermann, Horst Robert Fickel, Barbara Eisenberger und beteiligten AsylwerberInnen im Schaumbad - Freies Atelierhaus Graz, Puchstrasse 41, 8020 Graz

Wir freuen uns auf die Musik zweier Mitglieder des "Vienna Ishtar Ensemble": Ahmed Shqaqi (IK) an der Oud mit Gesang und Philip Unterreiner (AT) an Gitarre und Gesang

Zu sehen gibt es auch die gemalten Fantasie- und gefühlsbetonten Bilderwelten des bildenden Künstlers Reza Gohlami (Afg), der zwischen Wunschidyll und gefühlter Wahrheit die Widersprüchlichkeit unserer Welt bebildert und sich und uns gegenüberstellt.

 Es erwartet euch ferner HEISSES GEMÜSE, live zubereitet von Horst Fickel (aus "das perfekte dinner") zu Reis von Hayder nebst frischesten Salaten aus dem EATABLE SIGN - abgemacht von Vilja sowie die Aufstriche auf das gute Brot der Bäckerei Brandl...danke!

Im April 2016 stellte Kathrin Velik bei einem Art Brunch im Bad ihr damals gerade erst gestartetes Projekt „TempelTreff“ vor. In ihrem „kopfbahnhof bad gleichenberg“ entsteht seither eine "Soziale Plastik*, die im Beuys`schen Sinn auffordert, gemeinsam und auf mehreren Ebenen auf die Herausforderung der in Europa Schutz Suchenden zu reagieren.
In einer großen Bandbreite von Veranstaltungen, Diskussionen und gemeinsamen Workshops für Flüchtlinge und Einheimische soll Raum für Begegnungen geschaffen werden, soziale Inklusion als Basis für nachhaltige Integration stattfinden.
Was passierte mit dem Versuch, die „Fremden", die wir einbeheimaten sollen, einzubinden, um ein zukunftsfähiges Miteinander aufzubauen?

Vieles entstand: Bilder, Skulpturen, Interaktionen, sowie ein Gemeinschaftsgarten, der als „versorgendes“ Symbol, dem „EATABLE SIGN“ die Menschen zusammenführen soll. Heilsame Schönheit der Natur gegen Traumatisierung und sinnvolle Beschäftigung für ein neues Selbstbewusstsein, sowie Kreativitätsförderung für eine positive Weiterentwicklung von Person und Umwelt.
Wie geht es nun weiter? Welche Wege werden die im Kopfbahnhof Tätigen noch bis Ende Oktober gehen, wieviele Kurswechsel und welche Strategien werden noch versucht?
Der nächster Programmhöhepunkt, auf den jetzt neben Deutschkursen und dem Garten - der „Paradiesgestaltung“ - hingearbeitet wird, ist die Zusammenarbeit mit dem Maler Franz Konrad Mitte September.
Darin wird versucht, die durch sprachliche und zeichnerische Auseinandersetzung erarbeiteten „höchsten Güter“ unserer Existenz malerisch auszuwerten.

Genaueres dazu und alle Programmpunkte in progress finden sich auf www.kopfbahnhof.at und auf facebook unter Kopfbahnhof - Kunst und Kultur in Bad Gleichenberg.
kopfbahnhof bad gleichenberg erwartet seine Gäste Zug um Zug…;-)

Die bildende Künstlerin mit Diplom in Multimedialer Kunsttherapie Kathrin Velik hat 2015 das zweijährige „Kunstraum Steiermark“-Stipendium* erhalten und den kopfbahnhof zu einem weiteren „schwarzen Punkt“ auf der steirischen Kulturlandschaft gemacht. Das Projekt beobachtet und reflektiert gesellschaftliche Entwicklungen und erarbeitet dazu künstlerische Projekte. „kopfbahnhof“ möchte eine flexible, offene Plattform für künstlerische und soziokulturelle Positionen sein und ein „wandelbarer Ort“, der sich immer neuen Herausforderungen öffnet. Der Diskurs zu aktuellen Themen und aktive Partizipation der Bevölkerung als Gemeinsames einer „Sozialen Plastik“ sind dabei genauso elementar, wie die Kunstproduktion per se, die auf verschiedenen Ebenen geschieht. Gemeinsam mit GastkünstlerInnen aus Graz und der Region bis österreichweit, sowie mit internationalen „artists-in-residence“ möchte Kathrin Velik im kopfbahnhof auch das Prozesshafte in der Kunst ermöglichen…
Bad Gleichenberg im südoststeirischen „Vulkanland“ nahe dem Dreiländereck Österreich-Ungarn-Slowenien, hat als Heilbad und Kurort eine lange Tradition und damit auch im Umgang mit Gästen, dem „Fremden“-Verkehr. Wie ging die Bevölkerung mit dem Zuzug der 126 Flüchtlinge um, was passierte seither? Wo stehen die Flüchtlinge?

* Kunstraum Steiermark ist ein Atelierförderungsprogramm des Landes Steiermark: http://www.kultur.steiermark.at/cms/beitrag/12096632/6537958/

Das Schaumbad - Freies Atelierhaus Graz dankt Stadt Graz und Land Steiermark Kultur für die freundliche Unterstützung.

Beteiligte KünstlerInnen: Kathrin Velik

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Art Brunch im Bad #28: Tempel Treff
Foto: Karin PetrowitschFoto: Karin PetrowitschFoto: Karin Petrowitsch
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